Erinnerungskultur
Işıkchan Tschiftdschjan und Harald Vieth widmeten sich in einem intensiven Dialog, moderiert von Nazmiye Acar, den Herausforderungen und Chancen der Erinnerungskultur in Deutschland und der Türkei. Thematisiert wurden die Aufarbeitung historischer Traumata und die Frage, wie unterschiedliche Perspektiven und Narrative in den Dialog eingebunden werden können. Besonderes Augenmerk lag auf der Rolle von Gedenkstätten, Bildungsarbeit und zivilgesellschaftlichem Engagement bei der Bewältigung historischer Wunden. Die Diskussion verdeutlichte, wie wichtig eine aktive Erinnerungskultur für die Gegenwart und Zukunft ist.
Im Rahmen unserer politischen Bildungsarbeit, die von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg unterstützt wird, führen wir jährlich 6-10 Veranstaltungen durch. Diese stärken das Bewusstsein für demokratische Werte und fördern die aktive Teilnahme an der Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung bietet Raum für kritische Auseinandersetzung und verschiedene Perspektiven.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms der Interkulturellen Denkfabrik e.V. (IKDF) statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen bereichernden Austausch!
Das Format ist langfristig angelegt und versteht sich als Teil einer kontinuierlichen Arbeit im Bereich Dialog, kulturelle Bildung und zivilgesellschaftliche Vernetzung. Es richtet sich an eine breite Öffentlichkeit sowie an Akteur:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft und lädt dazu ein, Perspektiven zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln.